Gefühle sind die Basis unserer Empfindungen, wir steuern sie weit gefasst mit der gesamten Lebensplanung. Tendenziell eben dadurch, dass wir bestrebt sind, Bedauern zu vermeiden und stattdessen glücklich zu sein. Trotzdem ist es manchmal wie auf einem Bullen zu reiten, entweder wir schwingen im Takt mit oder das Gefühl schleudert einen wild umher. Gefühle sind also niemals statisch, wie der Rhythmus der Gezeiten kommen und gehen Sie. Äußere Umstände beeinflussen unsere Gefühlslage auf eine Weise, die meines Erachtens die Würze des Lebens darstellt und uns formt, so ähnlich wie Wasser, das durch eine Schlucht läuft und sich seinen Weg ins Tal bahnt. Wie lassen sich Gefühle von Emotionen abgrenzen, ist es sinnvoll, sie beeinflussen zu wollen und was hat Glück damit zu tun?
Emotionen & Gefühle
Intuitiv wissen wir, dass Gefühle und Emotionen doch irgendwie zusammengehören, wie das Salz in die Suppe. Untrennbar sind diese beiden Begriffe allerdings nicht und ganz sicher nicht dasselbe. Emotionen sind Ur-Konzepte unseres Hirns, jeder Mensch ist damit ausgestattet und nimmt sie mal mehr, mal weniger wahr. Sie werden durch äußere Reize verursacht, sind bei sich und anderen zu beobachten und schwer zu steuern. Gefühle schaffen Erinnerungen, die als Erfahrung abgespeichert werden und helfen dabei, Entscheidungen zu treffen. Schmerz ist kein Gefühl, es ist eher ein funktionaler Reiz auf einen Defekt, der allerdings mit Gefühlen zusammenhängt. Zurück zum Thema: Unser Denken beeinflusst unsere Gefühle, die wiederum unsere Emotionen lenken. Es gibt Forschungsergebnisse darüber, dass Menschen etwa 70.000 Gedanken täglich haben, wovon 23% negativ, nur 3% positiv sind und 72% unbewusst und flüchtig sind. Erster Schritt ist es zu lernen, seine Gefühle wahrzunehmen. Ein gesunder Optimismus kann dabei helfen und wer es schafft, seine Emotionen nachhaltig zu verbessern, wird mit einem guten Gefühl durchs Leben gehen.
Mindful oder Mind ful?
Meine ehem. Dozentin erforscht Glück und aus ihren Arbeiten stammen einzelne Hinweise in diesem Artikel. Achtsamkeit drückt den Zusammenhang zwischen Lebensglück und Gefühlen ziemlich gut aus. Wenn ich also daran arbeite, meine Emotionen zu lenken, werde ich positive Gefühle kultivieren und dies im Idealfall zu höherer Zufriedenheit führen. Lerne also deine Emotionen zu regulieren und die Grundströmung der Gefühle wird sich nach dir ausrichten. Du kannst die Wellen nicht stoppen, aber du kannst lernen, sie zu surfen.
"Das Glück deines Lebens, hängt von der Beschaffenheit deiner Gedanken ab"

Kommentar schreiben